Beim globalen „Bayer Safety Day“ zeigte die Bayer Gastronomie ihre Aktivitäten in Sachen Sicherheit und Gesundheitsschutz

Vielfältige Sicherheit

Das Angebot der Bayer Gastronomie ist vielfältig. Nicht nur in punkto Speisen und gastronomischen Dienstleistungen: Beim zweiten globalen „Bayer Safety Day“ präsentierte sie im Kasino Leverkusen ihre breitgefächerten Aktivitäten rund um das ganzheitliche Gesundheits- und Arbeitssicherheitskonzept. Es stieß bei den Gästen auf rege Resonanz.

„Mit der Teilnahme an diesem globalen Safety Day wollten wir plakativ unser Engagement und erzielten Erfolge darstellen, die wir mit unserem ganzheitlichen 360° Safety Managementsystem erzielt haben“, betont Sascha Witt, Geschäftsführer der Bayer Gastronomie. Das 360° Safety Managementsystem basiert auf dem erfolgreich abgeschlossenen Projekt „S.A.F.E.“ („Sicherheit unter dem Aspekt von Führung und hoher Eigenverantwortung“). Mit Erfolg: Von Januar bis September 2012 hat sich bei der Bayer Gastronomie kein meldepflichtiger Unfall ereignet.

Im Mahagoni-Zimmer des Kasinos Leverkusen wurde dieses Konzept in Form eines selbst konzipierten Films den gesamten Safety Day über erläutert und präsentiert. Er beschreibt die wichtigsten Verhaltensweisen, um in jedem Bereich der Bayer Gastronomie, egal ob Produktion oder Administration - stets sicher zu arbeiten. Eine Plakatübersicht fasste die wichtigsten Punkte des 360° Managementsystems, bei dem Führung und Eigenverantwortung im Mittelpunkt stehen, anschaulich zusammen. Besondere Aufmerksamkeit erzielte dabei die webbasierte to do-Liste. Bei diesem zusammen mit dem Bereich Organisation & Information (O&I) kreierten Tool können die Gastronomie-Beschäftigten online alle geplanten und absolvierten Aktivitäten sämtlicher Bereiche einsehen, Ideen einbringen und den Status der Entwicklung abfragen. „Dies ist das Herzstück unseres ganzheitlichen 360° Saftey Managementsystems. Die to do-Liste ist für uns ein wichtiges Steuerungs- und Kontroll-Modul. Es zeigt Ergebnisse, Entwicklungen, Tendenzen und damit motiviert es auch. Die webbasierte to do-Liste wird in allen Bereichen hervorragend angenommen und genutzt“, betont Heike Conrad, Leiterin des Qualitätsmanagements bei der Bayer Gastronomie. Auch Dr. Wolfgang Große Entrup, Konzernbereichsleiter Environment & Sustainability der Bayer AG, überzeugte sich bei einem ausführlichen Rundgang zusammen mit Sascha Witt von dem Managementsystem.

Bewusste, ausgewogene Ernährung, Vielfalt und Frische – das sind die Schlagworte der Kantina vital. Sie wurde im Eckzimmer präsentiert. Dabei zeigten die beiden Oecotrophologen Heiko Leonards und Kathrin Kolloch nicht nur eine Ernährungspyramide und boten die Möglichkeit, die Kilokalorien von angebotenen Speisen anhand eines online-Tools ausrechnen zu lassen. Sie stellten das zu Kantina vital gehörende Gästeleitsystem, welches anhand von farbigen Symbolen die Energiedichte aller Speisen auf dem Speiseplan darstellt vor.

Unter dem Motto „Safe cooking“ demonstrierten erfahrene Köche und Azubis die richtige und sichere Schnitttechnik anhand von Fleisch oder Gemüse.

Apropos Azubis: Sie präsentierten im Clubraum eine Plakataktion und einen Hintergrundfilm, welcher zeigt wie die Plakataktion entstanden ist.  Diese Aktion wurde von den Azubis im Rahmen des S.A.F.E.-Projektes selbstständig erarbeitet. „Dieses Engagement zeigt, dass sich bereits unsere Auszubildenden aktiv und kompetent mit dem Gesundheits- und Arbeitsschutz auseinandersetzen und Sicherheit leben. Auch das ist ein Zeichen unserer Vielfalt“, erklärt Witt.

Bayer Gastronomie mit erfolgreichem Sicherheitsmanagement Null meldepflichtige Unfälle dank „SAFE“

Großer Erfolg in Sachen Arbeitssicherheit: Von Januar bis Juni 2012 hat sich bei der Bayer Gastronomie kein meldepflichtiger Unfall ereignet. „Dies ist das Ergebnis unserer intensivierten Bemühungen, in die wir alle Beschäftigten miteinbeziehen“, freut sich Sascha Witt, Geschäftsführer der Bayer Gastronomie.

 

Um das seit Jahren bestehende Sicherheitsmanagement-System bei der Bayer Gastronomie zu optimieren und die Unfallzahlen nachhaltig zu senken, hatte die Geschäftsführung das Projekt „SAFE“ („Sicherheit unter dem Aspekt von Führung und hoher Eigenverantwortung“) initiiert. Es steht in engem Zusammenhang mit den Bayer-Werten „LIFE“. „SAFE hat zum Ziel, das Bewusstsein für Arbeitssicherheit bei allen Mitarbeitern zu erhöhen und die Beschäftigten zu animieren, selbst in punkto Arbeitssicherheit aktiv zu werden und eigenverantwortlich zu handeln“, betont Heike Conrad, Qualitätsmanagement-Beauftragte der Bayer Gastronomie.

 

Sämtliche bisherigen Methoden wurden auf den Prüfstand gestellt, hinterfragt und neue Ansätze diskutiert. Alle Betriebe haben To do-Listen erarbeitet. Sie zeigen für alle einsehbar die geplanten und absolvierten Aktivitäten. In die Maßnahmen bringen sich die Beschäftigten mit Vorschlägen selbst mit ein. „Auf diese Weise ist es uns mit dem SAFE-Konzept gelungen, alle Mitarbeiter auf emotionaler Ebene anzusprechen und aktiv einzubinden. Agieren statt reagieren ist das wesentliche Merkmal. Jeder soll sich täglich selbst um Arbeitssicherheit kümmern“, so Witt.

 

Auszubildende entwickelten Plakataktion und drehten Filme

Besonders aktiv haben sich auch die Auszubildenden eingebracht. Elf Azubis aus Leverkusen meldeten sich freiwillig, um in fünf dreistündigen Treffen unter der Leitung von Heike Conrad sowie in ihrer Freizeit diverse Konzepte zu erarbeiten, um auf die Wichtigkeit von sicherem Verhalten bei der täglichen Arbeit hinzuweisen. Ein Projekttag bildete den Abschluss. Entstanden sind beispielsweise Plakate mit kernigen Slogans, die ins Mark gehen: „Lieber kurz die Brille an als blind ein Leben lang“ steht auf einem der Plakate zum Thema „Verätzung“. Oder: „Lieber langsam gegangen als dumm gelaufen“ als Beispiel für umsichtiges Verhalten im Straßenverkehr. Und: „Nicht nur Dein Verstand ist messerscharf“ steht dort geschrieben, um auf den vorsichtigen Umgang mit Schneidemessern in der Küche hinzuweisen.

Auch zwei Filme sind entstanden. Die bewegten Bilder beleuchten beispielsweise die Vorkehrungen, um Verbrennungen am heißen Ofen zu vermeiden, zeigen den Sinn von vorschriftsmäßiger Arbeitskleidung oder verdeutlichen die Notwendigkeit, den Handlauf an Treppen zu benutzen. „Wir haben bewusst leicht verständliche plakative Botschaften gewählt, die jeder sofort versteht und die im Gedächtnis bleiben“, sagt Alexander Neumann, Auszubildender zum Fachmann für Systemgastronomie. „Gemeinsam wollen wir zu jeder Zeit sicher arbeiten.“

 

Engagement auch in Berlin

In Berlin bringen sich Azubis ebenfalls aktiv ein, um Arbeits- und Wegeunfälle zu vermeiden. „Dazu setzen wir uns in einem monatlichen Bericht anhand praktischer Beispiele intensiv mit dem Thema Sicherheit auseinander“, betont Nadine Ebrahim, Auszubildende zur Restaurantfachfrau. Die Jugendauszubildendenvertretung (JAV) unterstützt die Gesamtmaßnahmen ebenfalls: „Wir wollen aktiv dazu beitragen, um Arbeitsunfälle von Auszubildenden zu vermeiden“, sagt Xenia Schwarz, Vorsitzende der JAV für den Standort Leverkusen.

 

Begeistert von den Aktivitäten zeigte sich Sascha Witt: „Ich bin beeindruckt, mit welcher Energie und Kreativität Sie das Thema eigenverantwortlich angegangen sind und umgesetzt haben. Dies ist ein hervorragender Beitrag, um Arbeitssicherheit in unserem Unternehmen noch stärker in den Blick zu nehmen. Ich hoffe, dass wir nachhaltige positive Ergebnisse damit erzielen können.“ Heike Conrad fügt hinzu: „Arbeitssicherheit ist nur durch Begeisterung für dieses Thema lebendig zu halten. Begeisterung schafft die Einsicht zum Handeln. Das haben sie auf grandiose Weise unter Beweis gestellt“, lobte Conrad. Im Sinne von „Leadership“ (Führung) sei es auch Aufgabe der Vorgesetzten, Arbeitssicherheit kontinuierlich zu thematisieren und so zu den LIFE-Werten beizutragen.

 

„Wir sind in Anbetracht des hohen Engagements all unserer Beschäftigten zuversichtlich, auch in Zukunft die weiter erhöhten Standards des Bayer-Konzerns in Sachen Sicherheit erfüllen zu können“, sagt Witt.

Die Filme werden zukünftig in den Einführungsveranstaltungen für neue Azubis gezeigt und für interne Schulungen an den einzelnen Standorten genutzt. Die Plakate sollen innerhalb der Betriebe gut sichtbar aufgehangen werden.